B-Movie

Es gab eine Zeit, in der man Snake I auf seinem Nokia spielte und auf das Millenium wartete… das war die Zeit, in der billig produzierte Teenage-Liebes-Komödien die Videotheken des Landes überfluteten. 

Die Story ist jedesmal ähnlich und schnell erzählt: Trottel kriegt Frau. Aber da man so leicht keinen Kinosaal füllt, muss diese simple Idee über mindestens 90minuten ausgedehnt werden. Die Filme sind schnell vergessen (wer erinnert sich noch an Klassiker wie Frontalknutschen, die Rache der Eierköpfe oder  Ich glaub ich steh´im Wald – wenn auch allesamt aus einer anderen Epoche =)

Aber was geblieben ist sind in den meisten Fällen Songs, die im Kopf bleiben. Hierbei wird von den Filmemachern vermehrt auf Highschool-fähige Punk-Bands gesetzt, die im besten Fall noch ein eingängiges und lustiges Musikvideo releasen und dem Film so nochmal 1,5 Sprossen auf der Erfolgsleiter nach oben verhelfen – was in der Summe dann einen Erfolgsleiterfaktor von 1,5 ergibt.

In der Playlist befinden sich heute fünf Songs, die zwar nicht alle auf Soundtracks zu den erwähnten Teenie-Filmen gelandet sind, aber vom Stil her doch in dieselbe Richtung gehen.
Aus der eher unbekannten Masse stechen dabei die Barenaked Ladies heraus.

Barenaked Ladies ist eine kanadische Rockgruppe aus Toronto. Bekannt wurden die 1988 gegründeten BNL außer durch ihre rein musikalische Fähigkeit auch durch ihre witzigen, ironischen Texte, die zum Teil sprechgesangsartig vorgetragen werden.

Selbst  ohne muttersprachliche Englischkenntnisse kann  man im Track „If I had a 1.000.000 $“  diese Ironie und Komik erkennen, die sicher auch ausschlaggebend waren, dass die Sitcom Ikonen Chuck Lorre und Bill Prady den Soundtrack zu Ihrer legendären Big Bang Theory von den Ladies einspielen ließen.

(Wer die Big Bang Theory mag, wird das folgende Video lieben:

 

Wer die Woche noch Zeit hat oder von der besseren Hälfte zum morgigen  Valtentinstag einen Wunsch geschenkt bekommt: Am 17.  Februar treten die Barenaked Ladies in Busch Gardens, Tampa, Florida auf.

Daneben befinden sich auch die Briten von Bowling for Soup in der Playlist. Diese Truppe ist wirklich schon nach den ersten 3 Songs in der Teenie-Punk-Rock-Schublade ohne Ausweg gefangen.  Dröhnen Stacy´s Mom, Girl all the bad guys want oder Let´s go to the pub durch die Lautsprecher, dann macht man sich vor Aufregung wegen des Abschlussballs am kommenden Wochenende doch schon fast selber in die Hose – mehr geht nicht! Lohnenswert ist definitiv das für mich nach Buddy Holly von Weezer lustigste Musikvideo, dass ich seit langer Zeit gesehen habe: Ohne weitere Ausschweifungen- einfach anschauen:

Bowling for Soup – 1985

Daneben noch viel spaß mit:

Semisonic – Closing time, Third Eye Blind – Semi-Charmed Life, Nine days– Absolutely (besser bekannt unter: Story of a girl)

Playlist: B-Movie

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